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SuS - Pinwand - Besondere Ereignisse und Artikel 

Sieben auf einen Streich - Ein Jahr für die Ewigkeit

SuS Meister 2008-09 (Klick für Foto in bester Qualität)

SuS Seniorenmeister 2008-09 (Klick für Foto in bester Qualität)

SuS Juniorenmeister 2008-09 (Klick für Foto in bester Qualität)


Sechs Titel auf dem Feld plus die Hallenkreismeisterschaft für die D-Jugend - die Saison 2008/09 war für den SuS Niederschelden „ein Jahr für die Ewigkeit", wie es Jugendleiter Germann Lück formulierte. „Eine solche Saison werden wir wohl so schnell nicht wieder erleben."

Neben den Triumphen der 2. und 3. Senioren-Mannschaft, die als Meister in die Bezirksliga bzw. die A-Kreisliga aufstiegen, glänzte auch die Jugendabteilung als Titelsammler par excellence. Die A-Jugend wiederholte ihren Vorjahrestriumph in der Kreisliga, den sie diesmal aber sogar nach erfolgreichen Aufstiegsspielen mit dem Sprung in die Bezirksliga krönte. Dies blieb zwar der B-Jugend des „Spiel und Sport" versagt, die aber ebenfalls Kreismeister wurde. Staffelsieger in den allgemeinen Klassen (Kreisklassen) wurden die D-1 und die E-1 des SuS Niederschelden, die E-3 scheiterte erst in einem Entscheidungsspiel in Netphen am punktgleichen SV 1911 Setzen 3. Hinzu kam die Hallenkreismeisterschaft der D-Jugend, die ungeschlagen bei einer Tordifferenz von 54 (!) errungen wurde.

Irgendwo also muss wohl ein „Meister-Gen" unter dem schmucken Kunstrasen im Rosengarten schlummern - wie sonst ließen sich derartige Erfolge in Serie erklären? Die SZ ging an Ort und Stelle mit den „Meistermachern" auf Ursachenforschung.

„Es sind sicherlich verschiedene Ursachen, die die vielen Meisterschaften begünstigt haben", erklärt Germann Lück. „Insgesamt lässt sich sagen, dass das Umfeld bei uns einfach passt: Wir haben für Trainer, Betreuer, Eltern und Spieler eine Atmosphäre geschaffen, in der sie sich wohlfühlen." Besonders interessant ist die Konstellation, dass Reiner Hoffmänn sowohl die älteste (A-Jugend) als auch die jüngste (E-Jugend) SuS-Meistermannschaft trainiert hat - und so zwei völlig unterschiedliche Sichtweisen aufzeigen konnte: „Bei den Kleinen macht es noch die Regelmäßigkeit aus - wenn man permanent trainiert und spielt, wächst die Truppe. Dazu hatten wir eine ungemein ausgeglichen besetzte Mannschaft; bei Auswechslungen war kein Leistungsunterschied zu erkennen", so Hoffmann, der selbst beim SuS Niederschelden gekickt hat. „Bei der A-Jugend war es etwas anders. Hier bin ich vor der Saison von auswärtigen Spielern angesprochen worden, die von sich aus zu uns wechseln wollten. Wir hatten ein Superjahr mit Meisterschaft und Aufstieg, wobei es schwierig war, zwischen dem Titelgewinn und der Aufstiegsrunde die Spannung hoch halten."

Das war für die B-Jugend einfacher, die erst am letzten Spieltag den Titelgewinn unter Dach und Fach brachte. „Diese Meisterschaft war nicht geplant", lächelt Trainer Andreas Bader, und Germann Lück unterstützt seine These: „Der Titelgewinn unserer B-Jugend war mit Sicherheit der Überraschendste von allen." „Die Mannschaft ist im Laufe der Saison gewachsen, wobei es ganz schön schwer war, die Spieler aus der letztjährigen C-Jugend, die mit über 200 Toren und ohne Verlustpunkt Meister in der Kreisklasse geworden war, an das deutlich höhere Tempo zu gewöhnen", sagt Bader.

Für ihn war es am wichtigsten, der Mannschaft Disziplin vorzuleben - gerade in dieser Altersstufe ohne Frage eine echte Herkulesaufgabe. „Die Jungs haben alle einen Schritt in die richtige Richtung gemacht", freut sich Bader, der in der kommenden Serie als Trainer der 3. Senioren-Mannschaft in der A-Liga fungieren wird. Sein Amt als B-Jugend-Coach wird Lars Setz (zuletzt SV Dreis-Tiefenbach) übernehmen.

Norbert Kreuz, Meistertrainer der D-1-Jugend, berichtete von ähnlichen Erfahrungen wie Reiner Hoffmann für den E-Jugend-Bereich: „Wir hatten eine eingespielte Truppe, die seit vier Jahren zusammen gespielt hat. Meine Arbeit ist ohnehin immer auf zwei Jahre ausgerichtet; das erste Jahr gilt dem Aufbau und der Umstellung auf die neue Altersklasse, im zweiten will man dann erfolgreich sein." Und das war die D-Jugend, die alle 18 Partien gewann und mehr als 200 Tore erzielte. - „Wir hätten uns stärkere Gegner und mehr Konkurrenzkampf in den eigenen Reihen gewünscht", sagt Kreuz, „aber dafür haben wir ja viel mehr gemacht, wie zum Beispiel den VW-Cup gespielt."

Nach Auffassung von Germann Lück ein weiterer Punkt, der für den SuS spricht: „Es hat sich herumgesprochen, dass hier eine Menge für die Spieler getan wird. So helfen wir ihnen bei Lehrstellen und Ausbildung, allein bei uns hatten wir schon 17 Fußballer des SuS", hat der Geschäftsführer der Fa. Hortmann & Wolf ausgerechnet. „Viele Trainer machen bei uns weitaus mehr, als sie müssten. Auch das ist wohl eines der Erfolgsgeheimnisse", verrät Jugendgeschaftsführerin Qrtrud Hoffmann, die es durchaus mit Fassung trägt, dass ihr Ehemann Reiner mit A- und E-Jugend fünfmal pro Woche auf dem Trainingsplatz steht: „In der Zeit kann ich den ganzen Schriftkram erledigen...", grinst die frühere Oberliga-Handballerin.

Wohlfühl-Klima, eingespielte Mannschaften, tolle Anlage, engagierte Trainer, starke Jahrgänge - in der Tat viele Gründe, die die „Jahrhundert-Saison" erklären. Die Jugend, das verspricht der SuS-Vorsitzende Rainer Hofmann, wird auch in Zukunft das große Faustpfand des „Spiel und Sport" bleiben: „Wir haben aufgrund unserer finanziellen Möglichkeiten auch gar keine andere Wahl." „Das Kapital unserer guten Jugendarbeit verzinst sich im Seniorenbereich weit höher als einmalige Ausgaben für teure Neuerwerbungen", sieht auch Jugendleiter Germann Lück den SuS auf dem goldrichtigen Weg.

Fotos: SuS / Textquelle: Siegener Zeitung vom 27.06.2009

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