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Alte-Herren Mannschaft - News 2011

Mannschaftsfahrt nach Inzell

Unsere diesjährige Alt-Herren-Fahrt führte uns vom 21. bis zum 25. September nach Inzell ins Chiemgauer Land. Los gings für die 17 Sportkameraden Mittwochs früh um 5 Uhr vom ‚Schelder' Bahnhof. Einer davon, unser zweiter Vorsitzender und Sportdirektor Unisono, Peter Gesell, fungierte gleichzeitig als unser Chauffeur. Mit seinem in den Vereinsfarben des 1.FC Köln umgestalteten ‚Dreiachser' und reichlich ‚Sejerlänner Wasser' im Gepäck, starteten wir die Tour gen Süden. Das Fahren im Bus erwies sich als äußert angenehme Art zu reisen, was natürlich in erster Linie auf den gemeinschaftlichen Gerstensaftkonsum zurückzuführen ist. So kamen wir um 14:30 Uhr Ortszeit ausgeruht aber bereits gezeichnet - der Eine mehr der Andere weniger - in Inzell an. Einigen Einheimischen und ‚Touries' fiel bei unserer Ankunft sichtlich die Kinnlade herunter, vermuteten Sie doch die Bundesligatruppe des FC Kölle im ankommenden knallroten Gefährt. Zumindest aber doch ein Nachwuchsteam aus der Domstadt, denn so las es sich bei genauerem Hinsehen ja gemäß des Schriftzuges „Wir fahren den Nachwuchs des FC" am Bus.

AH Fahrt nach Inzell

Bei den Gestalten die dann aber entstiegen, konnte es sich allenfalls um Ex-Profis handeln. So stellte sich unser Jungbrunnen Heinz Beimborn bei ‚Herausfallen' z.B. als Lannes Höhr vor (es hörte sich jedenfalls nicht wie Hannes Löhr an), und wollte allen ‚Schaulustigen' sogleich Autogramme schreiben, was natürlich aufgrund seines bereits deutlich erhöhten Alk-Pegels nicht wirklich erfolgreich war. So bezogen wir, nachdem sich alle Sportkameraden ihrer Koffer bemächtigt hatten, Quartier im Bayrischen Hof. Das Wetter in Südosten Bayerns hätte besser nicht sein können. Lagen die Tagestemperaturen zu Wochenbeginn noch bei 5 Grad, stiegen am Tage unserer Ankunft bei Sonnenschein bereits auf ca. 20 Grad an. So traf sich die ‚Nachwuchstruppe' des FC nach kurzem Frischmachen, im Biergarten unseres Hotels zur Lagebesprechung. Auf diese Gelegenheit hatte Benfers' Martin schon gelauert. Razzfazz standen 17 Fruchtgetränke mit Birne auf dem Tisch. So lies es sich aushalten! Den restlichen Nachmittag verbrachten wir dann bei Willi und Weißbier in besagtem Biergarten. Abends wurde im Hotel gegessen und wer noch konnte, nahm anschließend an der Theke der Hotelbar Platz.Der zweite Tag stand ganz im Zeichen unseres Sports. Allerdings in etwas abgewandelter Form, dem Fußballgolf. Was ist das denn? Fußballgolf ist eine aus dem skandinavischen kommende Mischung aus Fußball und Golf. Dabei muss der Spieler versuchen, wie beim Golf den Ball mit möglichst wenigen Versuchen ins Ziel zu bringen. Am Rande Inzells wurde im Sommer eine solche Fußballgolf-Anlage eröffnet, die auf einer Spielfläche von 80000 qm über zwei 18 Lochplätze verfügt. Einen Premium- und einen Funplatz. So gings nach dem ersten Obstlerfrühstück im Hotel zu Fuß Richtung Golfanlage.

AH Fahrt nach Inzell

Dort eingetroffen teilten wir uns, jeder mit einem Lederball bewaffnet, in zwei Gruppen auf. Nach einer kurzen Instruktion durch den ‚Platzwart' begann der Spaß. Über dass, was in den nächsten zwei Stunden so alles ablief, könnte man sicher einige Seiten schreiben. Natürlich mit den passenden Schnappschüssen dazu. Kurz gesagt, Fußballgolf ist eine ‚Mordsgaudi', wie der Bayer sagt.

 AH Fahrt nach Inzell

Besonders unserem ‚Hotte' - Insider wissen wer gemeint ist - bleibt dieser Tag nachhaltig in Erinnerung. Bei beiden Umläufen versagten ihm stets am Loch 18 jeweils in Führung liegend die Nerven. Trotz seiner technischen Fertigkeiten gelang es ihm beide Male nicht, das Leder in den aus dem Minigolf bekannten Vulkankegel zu buggsieren. Führung verspielt!. So erinnerte einen der arme Hotte an das aus Werbung bekannte HB-Männchen ;-)

AH Fahrt nach Inzell

Da zur Anlage auch eine einladende Almhütte mit Biergarten gehörte, verbrachten wir dort den Rest des Tages bei tollem Spätsommerwetter mit reichlich Gerstensaft und Willis. Immer mit tollem Blick auf die umliegende Bergwelt.

AH Fahrt nach Inzell

Am dritten Tag bestiegen wir früh morgens unseren Bus in Richtung Berchtesgadener Land. Ziel war das berühmte Kehlsteinhaus. Das im Jahr 1938 im Auftrag der NSDAP zu Repräsentationszwecken erbaute Haus steht in ca. 1820 Metern Höhe oberhalb von Berchtesgaden, und bietet neben den Relikten und der Mystik aufgrund seiner Vergangenheit ein herrlichen Ausblick auf die umliegende Alpenlandschaft. Da die Straße hinauf für den öffentlichen Verkehr geschlossen ist, mussten wir unseren Bus auf dem Obersalzberg abstellen. Von dort gings mit einem Buss der ansässigen Verkehrsbetriebe die traumhafte Kehlsteinstrße hinauf zu unserem Ziel. Da die Sraße etwa 100 Meter unterhalb des Kehlsteinhauses endet, müssen die letzten Meter entweder zu Fuß oder per Aufzug bewältigt werden. Wir entschieden uns natürlich, sportlich wie wir sind, für den Aufzug. Oben angekommen bot sich ein wirklich tolles Panorama. Links der Königsee und darüber die Watzmanngruppe. Vor uns Berchtesgaden und rechts daneben Salzburg.

AH Fahrt nach Inzell

Ein lohnender Ausblick. Wir verweilten ein paar Stündchen im Eagle's Nest, wie es die Alliierten nannten. Gegen 15 Uhr machten wir uns wieder auf den Weg nach unten, mit dem nächsten Ziel Königssee. Leider war es für eine Schiffstour zu spät, so dass wir uns notgedrungen am Seeufer niederlassen mussten um einen zu ‚schnappen'.Anschließend bestiegen wir wieder den Nachwuchsbus des FC und begaben uns auf den Rückweg nach Inzell. Der vor uns liegende Abend im Hotel sollte noch etwas für uns bereit halten. Irgendetwas musste im Schatten des Kehlsteinhauses passiert sein. Zu vorgerückter Stunde nämlich vollzog sich bei einem unserer älteren Sportkameraden eine merkwürdige Metamorphose. Mit Rasierapparat und Schere bewaffnet, wollte er seiner an diesem Nachmittag empfundenen Gesinnung Nachdruck verschaffen. Helmut Dietls' Film Stonk lässt grüßen. Näheres bleibt den Insidern vorbehalten ;-)

AH Fahrt nach Inzell

Das war aber noch nicht alles. Im großen Saal unseres Hotels fand ein volkstümlicher Abend mit Livemusik statt. Gegen 23 Uhr erklang von der dortigen Bühne aber plötzlich eine uns allen bekannte Stimme. Bei näherem Hinschauen stellten wir fest, dass Daniel Müller die Bühne erklommen, und den Musikern das Mikro entrissen hatte. ‚Uff de schwäbsche Eisebahne...' schallte es von der Bühne. 13 Strophen lang unterhielt unser Oberschelder Volksmusikant in schwäbischer Mundart die Gäste - überwiegend im Rollatoralter - mit dem Trällern des bekannten Volksliedes. Mit Hut und Sidestep-Einlagen erinnerte er optisch ein wenig an Frank Sinatra. Hut ab, Herr Müller! Der Abend wurde dann, wie sich jeder denken kann, noch etwas länger.Für den nächsten Tag war eigentlich eine Wanderung auf eine Almhütte geplant, um den dortigen Almabtrieb zu bewundern. Jedoch war aufgrund des intesiven Vorabends nicht mehr an Bergaufwandern zu denken. So entschlossen wir uns, als Alternative den sogenannten Kalorienwanderweg anzugehen. 1,5 Stunden im flachen Gelände. Das war an diesem Tag OK. Ziel der Wanderung war die am Ortsrand liegende Max Aicher Eislaufarena. Leider gabs unterwegs keine Einkehrmöglichkeit, weshalb wir sage und schreibe zwei Stunden ohne Gersten- oder Fruchtsaft auskommen mussten. Das war schon hart für Einige. Dafür konnten wir die Eislaufarena besichtigen und einigen Nationalteams beim Training zuschauen. Der letzte Abend verlief dann ausgesprochen ruhig. Wir hatten ja schließlich auch schon drei Tage alles gegeben.

AH Fahrt nach Inzell

Am Sonntag morgen gings dann wieder Retour ins Siegerland. Aufgrund des dichten Verkehrs mit zahlreichen Staus, erreichten wir erst um 21:30 Uhr wieder heimische Gefilde. Alles in allem eine wirklich tolle, abwechslungsreiche Mannschaftsfahrt. Ein Dank gilt unserem Sportdirektor, Peter Gesell, der uns mit seinem FC-Bus zum einen bequem und sicher, und zum anderen auch sehr kostengünstig chauffiert hat.

Dirk Schuppener
Abteilungsleiter Alte Herren

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