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1. Mannschaft - News 2011/12

10.12.2011 - VfR Rüblinghausen - SuS Niederschelden - 2:3 (2:2)

VfR Rüblinghausen - SuS 1M (Foto: Expressi.de)Mit einem 3:2-Erfolg beim VfR Rüblinghausen hat sich der SuS Niederschelden in die Winterpause verabschiedet und damit den Druck auf die Konkurrenten im Titelkampf der Fußball-Bezirksliga vor den Sonntagsspielen noch mal erhöht. „Wichtig ist, dass wir gewonnen haben", atmete SuS-Trainer Gerhard Noll nach dem knappen Erfolg durch.

Eine Glanzleistung der Schelder war es zwar auch nach Ansicht von „Fanja" Noll nicht, doch immerhin hatten sie sich durchgebissen. Das war den anderen Teams in der Spitzengruppe ja nicht gelungen - Wenden hatte mit einem 1:1 und Ottfingen mit einem 4:4 auf dem Birkendrust Federn gelassen, während Bad Berleburg zu Hause nicht über 1:1 hinaus gekommen war.

Kampfstärke und Robustheit sowie schnörkellose Angriffe nach vorn waren in den angesprochenen Spielen die Trümpfe der Mannschaft von Werner Heuel, und mit denen brachten die Olper Vorstädter auch den SuS, der sich viele Ungenauigkeiten leistete, eine gute Stunde lang in Verlegenheit.

Zudem spielte dem VfR ein Traumstart in die Karten. Einen langen Ball von Christian Gipperich nahm Angreifer Mentor Hajdari in abseitsverdächtiger Position in Empfang und überwand SuS-Torwart Tin Böcher mit einem Heber - 1:0 für den Außenseiter.

Durch ein vorweihnachtliches Geschenk gab der VfR diese Führung in der neunten Minute jedoch wieder her. Erst wurde Dennis Zeppenfeld unnötiger Weise in zentraler Position vor dem Strafraum gefoult, dann hob ein Spieler beim Freistoß das Abseits auf, sodass Marcel Tolzin am Fünfmetereck unbedrängt einköpfen konnte.

Fünf Minuten später gab es jedoch die erneute Führung für Rüblinghausen, als Roman Popczyk mit einer Kopfball-Bogenlampe nach Flanke von Hajdari erfolgreich war. Der erneute Ausgleich für den SuS, den Michel Schöler in der 38. Minute per Handelfmeter erzielte, war zwar nicht unverdient, kam aber glücklich zustande. Bei einer Ecke hatte ein Verteidiger den Kopf weggezogen, dahinter reagierte der überraschte Patrick Jäkel mit einem Handreflex.

Auch nach der Pause konnte Rüblinghausen das Spiel zunächst ausgeglichen gestalten und hatte anfangs sogar die besseren Möglichkeiten zur Führung. Patrick Jäkel zielte nach einer Ecke knapp am Winkel vorbei (47.) und in der 51. Minute tanzte der Ball nach einem Missverständnis der SuS-Abwehr auf der Torlinie.

Ein Distanzschuss von Dennis Zeppenfeld, der den erkrankten Kay Dreyße als „Sechser" gut vertrat, brachte nach einer knappen Stunde den Sieg für Niederschelden. In der Folge war Niederschelden klar überlegen, während bei Rüblinghausen auch die Kräfte schwanden.

Hätte jedoch Dominik Jäkel mit seinem Kopfball in der 89. Minute in den Winkel statt knapp daneben gezielt oder wäre ein eigentlich völlig harmloser Ball, bei dem Tin Böcher in der 93. Minute daneben griff, einen halben Meter weiter links gekommen, dann wäre „Fanja" Noll wohl bei der Weihnachtsfeier heute Abend sicher in die Rolle des Knecht Ruprechts geschlüpft. Denn was der SuS zwischenzeitlich an Konterchancen liegen ließ, ging wirklich auf keine Kuhhaut.

Foto und Textquelle: www.expressi.de (Dank an Florian Runte)

04.12.2011 - SuS Niederschelden - FSV Gerlingen - 3:1 (1:0)

So unterschiedlich kann man ein Fußballspiel wahrnehmen. Als „ganz, ganz unglückliche Niederlage" ordnete Thomas Lichtenthäler, Trainer von Fußball-Bezirksligist FSV Gerlingen, die 1:3-Niederlage beim SuS Niederschelden ein, während SuS-Trainer Gerhard Noll vermeldete: „Hochverdient gewonnen."

Einig war man sich darüber, dass die erste Halbzeit recht ausgeglichen war. Für das erste Raunen am Rosengarten sorgte Dennis Hees, der einen Gegenspieler abschüttelte und Sebastian Stracke im Gerlinger Tor umkurvte, dann aber nur den Pfosten traf. Ansonsten war es ein Abtasten mit wenigen Torraumszenen, bis Dennis Zeppenfeld in der 44. Minute zum Freistoß antrat und diesen zur SuS-Führung gegen seinen Heimatverein direkt verwandelte.

Auf dem Tor kurz vor der Pause folgte ein Tor kurz nach der Pause, wieder für Niederschelden. Nach einem Flügelangriff über Michel Schöler und Anouar Jemili stand Dennis Hees in der Mitte parat und nickte zum 2:0 ein. Es war eine der Szenen, aufgrund derer „Fanja" Noll seiner Elf bescheinigte, in der zweiten Halbzeit „besser Fußball gespielt und gut kombiniert zu haben."

Dazu ergaben sich allerdings auch mehr Räume, weil Gerlingen auf das Anschlusstor drängte. Niederschelden hatte einige aussichtsreiche Kontersituationen, verzettelte sich jedoch, scheiterte an Stracke oder, in der 68. Minute durch Schöler, erneut am Pfosten. „In der letzten halben Stunde waren wir klar am Drücker", berichtete Thomas Lichtenthäler.

Vor allem Sebastian Schröder machte mächtig Alarm, doch beim Elfmeter für Gerlingen nach einer Stunde war Michael Zakrzewski von Stefan Münchow gelegt worden. Tin Böcher parierte jedoch gegen Hendrik Boßert. Der trat nach seinem zweiten Fehlschuss in dieser Saison nicht erneut an, als nach Handspiel von Marcel Tolzin zehn Minuten später wieder Elfmeter für den FSV gepfiffen wurde. Böcher gewann jedoch auch das Duell gegen Nicolas Clemens und darf sich nach dem dritten gehaltenen Strafstoß dieser Saison das Attribut „Elfmetertöter" an die Brust heften.

Trotz Unterzahl - Kay Dreyße hatte nach Meckern beim Elfmeterpfiff Gelb-Rot gesehen - kam Schelden zum 3:0 durch Thomas Czornik (85.). Das Ehrentor des FSV Gerlingen erzielte Sebastian Schröder (89.). Vorbereiter bei seinem Comeback nach mehr als einjähriger Verletzungspause war Tim Weber.

Textquelle: www.expressi.de (Dank an Florian Runte)

27.11.2011 - 1. FC Dautenbach - SuS Niederschelden - 2:3 (0:2)

1. FC Dautenbach - SuS 1M (Foto: Expressi.de)„Die glücklichere Mannschaft hat gewonnen. Für uns war es ein verschenkter Punkt, denn Niederschelden hatte zwar die bessere Spielanlage, war aber nicht besser", berichtete Patrick Krämer, Co-Trainer des 1. FC Dautenbach, vom Bezirksliga-Spiel seines Vereins gegen den favorisierten SuS Niederschelden. Der verkürzte nach einer spannenden Begegnung „am Sender" mit einem 3:2-Erfolg den Abstand auf Tabellenführer VSV Wenden auf drei Punkte. So lässt sich doch auch ein mäßiges Spiel gut ertragen, oder?

„Im Moment müssen wir gar nicht nach oben schauen", widersprach SuS-Trainer Gerhard „Fanja" Noll, der sich stattdessen mehr Gedanken über seine eigene Mannschaft machte. „Das war unsere schlechteste Saisonleistung. Nur, warum das im Moment so ist, weiß ich auch nicht. Wir werden in der Woche was tun müssen." In der Tat war die 2:0-Pausenführung des SuS etwas glücklich, denn das erste Tor fiel, weil ein Schuss von Michel Schöler durch Azbi Reci entscheidend abgefälscht worden war (23.). Das zweite Tor, eine gute Minute vor der Pause, erzielte Dennis Zeppenfeld, dem ein abgeblockter Schuss vor die Füße gefallen war.

Der Aufsteiger gab aber nicht auf und kam durch Marek Gajdzis zum Anschluss, der ebenfalls nach einem Abwehrversuch per Direktabnahme erfolgreich war. Die Folge war große Verunsicherung beim Tabellenzweiten, doch mitten in die Dautenbacher Drangphase hinein stellte Dennis Hees mit einem Kopfball nach Flanke von Stefan Münchow den alten Abstand wieder her (67.). Marek Gajdzis machte es zehn Minuten später spannend bis zum Schlusspfiff, als er nach einer Freistoß-Hereingabe am langen Pfosten freistand und einköpfte.

Genau das war es, was „Fanja" Noll beim SuS bemängelte. „Wir gehen nicht in die Zweikämpfe, spielen fast körperlos. Trotzdem war der Sieg verdient, weil wir irgendwo doch noch die bessere Spielanlage hatten. Dazu hatten wir noch zwei Pfostenschüsse, bei denen wir es leider nicht früher klar gemacht haben."

Foto und Textquelle: www.expressi.de

13.11.2011 - SuS Niederschelden - VfL Bad Berleburg - 0:0

SuS 1M - VfL Bad Berleburg

250 Zuschauer am Rosengarten sahen im Verfolgerduell zwar keine Tore, aber dennoch ein gutes Spiel. Darin waren sich die Verantwortlichen beim SuS Niederschelden und dem VfL Bad Berleburg einig. Für Bezirksliga-Verhältnisse war das Tempo hoch und die taktischen Leistungen waren ansprechend - und wenige Tore somit die Folge beim Aufeinandertreffen zweier Mannschaften, die einen kontrollierten Fußball pflegen.

Den besseren Start erwischte dabei der Herausforderer aus Bad Berleburg, der in den ersten zehn Minuten mit schnellen Kontern für Torgefahr sorgte. Der Rest der ersten Hälfte gehörte allerdings klar dem SuS, der gehörig Druck aufbauen konnte und die Gäste quasi einschnürte. „Das Problem ist, wir machen im Moment aus vielen guten Chancen zu wenig", meinte SuS-Trainer „Fanja" Noll, der dabei besonders an den von Dennis Zeppenfeld verschossenen Foulelfmeter dachte.Nach einer knappen halben Stunde war Dennis Hees von Jan Neusesser gelegt worden, doch VfL-Torwart Benedikt Ernst konnte den durchaus gut und platziert getretenen Strafstoß parieren. Ansonsten segelten immer wieder Ecken und Freistoß-Hereingaben in den Strafraum der Wittgensteiner, die sich aber mit Glück und Geschick in die Pause retteten.

Nach dem Seitenwechsel war der Schelder Angriffswirbel erlahmt. „Wir konnten uns immer mehr befreien und waren mit unseren Kontern sehr gefährlich", so VfL-Trainer Andreas Edelmann, dessen Mannschaft vor allem mit Kopfbällen für Schrecksekunden auf Seiten des „Spiel und Sport" sorgte. In der 88. Minute wäre es beinahe geschehen, doch der Kopfball von Christopher Klinker klatschte vom Pfosten ins Feld zurück.

Und Niederschelden? Kam zu keinen Möglichkeiten mehr, wobei die einzige Ausnahme der zweiten Hälfte fast zum Sieg geführt hätte. Dem Tor von Dennis Hees wurde vom Gespann um Michael Sahm allerdings wegen Abseits die Anerkennung verwehrt. „Ein Fehler", war sich Noll sicher. Seine Mannschaft bleibt mit weiter sechs Punkten Rückstand auf den VSV Wenden auf Platz zwei, während Bad Berleburg den dritten Rang wieder an Ottfingen abgeben musste.

Foto: SuS / Textquelle: www.expressi.de

06.11.2011 - SV Netphen - SuS Niederschelden - 3:1 (1:0)

SV Netphen - SuS 1M (Foto: Expressi.de)Mit einer 1:3-Niederlage beim SV Netphen hat der SuS Niederschelden den direkten Anschluss an die Tabellenspitze der Fußball-Bezirksliga verloren und ist nun um sechs Zähler gegenüber dem VSV Wenden im Hintertreffen. Für die Johannländer hingegen sieht es immer besser aus. Zehn Punkte Abstand zu den Abstiegsplätzen sind es nun, dazu besteht an den drei restlichen Rückrundenspieltagen in Duellen gegen die Mannschaften von „unten" die Gelegenheit, dieses Polster noch komfortabler werden zu lassen.

„Wir haben kompakt gestanden und Niederschelden dadurch den Zahn gezogen. Und wenn wir den Ball erobert haben, haben wir sehr schnell nach vorn gespielt", freute sich Netphens Trainer Alfonso Rubio-Doblas. Ein Beispiel dafür lieferte die 30. Spielminute, in welcher Rubio-Doblas einen „überragenden Konter" sah: Tim Ressel spielte lang auf Steffen Heimel, der mit wiederum mit der Hacke auf Luca D'Aloia ablegte - 1:0 für Netphen.
Insgesamt war es ein gutes Bezirksliga-Spiel, das hin- und herwogte. Niederschelden hatte die bessere Spielanlage, machte aber zu wenig aus seinen Chancen. Marcel Tolzin, Dennis Hees und Dennis Zeppenfeld zielten daneben oder scheiterten am starken Torwart André Werthenbach. Erst in der 50. Minute glich Anouar Jemili aus, als er aus der Drehung mit einem langen Ball genau in den Winkel traf. Hees hatte wenig später die beste Schelder Gelegenheit zum Siegtor, konnte aber Werthenbach im direkten Duell nicht überwinden.
Etwas mehr Glück hatte Netphen. Christian Sting traf mit einem leicht abgefälschten Schuss in der 80. Minute zum 2:1 und Waldemar Schmidt erhöhte kurz vor Schluss, wieder nach einem Lehrbuch-Konter über zwei Stationen, zum 3:1-Endstand.

Foto und Textquelle: www.expressi.de

30.10.2011 - SuS Niederschelden - VfL Klafeld-Geisweid - 4:1 (0:1)

SuS 1M - VfL Klafeld-Geisweid

Nach dem Unentschieden am vergangenen Wochenende ist der SuS Niederschelden wieder auf der Siegerstraße und gewann in der Fußball-Bezirksliga das Stadtduell gegen den VfL Klafeld-Geisweid nach einem Rückstand mit 4:1.

„Aufgrund der zweiten Halbzeit hochverdient", freute sich SuS-Trainer Gerhard Noll, dem Christian Janke, sportlicher Leiter der Gäste, da nicht grundsätzlich widersprechen mochte: „Im Endeffekt war das aber ein Tor zu hoch."

Wenig zu bieten hatte dabei die erste Hälfte. Bis auf eine von Dennis Zeppenfeld vergebene Niederscheldener Großchance in der dritten Minute sowie dem Führungstor der Gäste, das Lukas Kneisel in der 9. Minute erzielte, passierte am Rosengarten zunächst nichts Erwähnenswertes. Doch dann kam die zweite Halbzeit, in welcher der Titelfavorit deutlich zulegen konnte. „Fanja" Noll ließ Dampf ab und stellte um: Anouar Jemili wechselte vom rechten auf den linken Flügel und Marcel Tolzin rückte aus der Innenverteidigung in den Sturm.

Beide Maßnahmen fruchteten. Als die „Fürsten" in der 50. Minute verletzungsbedingt in Unterzahl waren, glich Jemili nach Doppelpass mit Dennis Zeppenfeld aus. In der 59. Minute dann die Führung für den SuS, die in der Entstehung höchst unglücklich für den VfL war. Einen langen Abschlag von Tin Böcher verlängerte Tolzin per Kopf, es folgte ein Missverständnis zwischen Torwart Jannik Löhr und Dominic Solms, dessen Klärungsversuch nach hinten und ins eigene Netz losging.

Als Thomas Czornik drei Minuten später auf 3:1 erhöhte war das Spiel gelaufen. „Das war der Genickbruch, danach hat bei uns nicht mehr viel geklappt", bedauerte Christian Janke, der kurz vor Schluss noch das 4:1 für Niederschelden ansehen musste, bei dem Dennis Zeppenfeld eine Ecke von Florian Schulz einnickte.

Foto: SuS / Textquelle: www.expressi.de

23.10.2011 - SV Ottfingen - SuS Niederschelden - 1:1 (0:1)

SuS 1M - SV Ottfingen (Foto: Expressi.de)Spitzenfußball bot das Verfolgerduell der Fußball-Bezirksliga 6 zwischen dem SV Ottfingen und dem SuS Niederschelden nicht. Langweilig war es beim 1:1 trotzdem nicht. Schöne Spielzüge waren zwar Mangelware, doch es war ein intensives und mit Härte umkämpftes Spiel.
Gerade die Ottfinger Anhänger konnten mit der Leistung ihres Teams zufrieden sein, das trotz personeller Schwächungen den Meisterschaftsfavoriten in Schach hielt und insgesamt deutlich mehr dafür tat, das Spiel auch zu gewinnen. Genau das war es, was Niederscheldens Trainer Gerhard Noll nach dem Spiel hauptsächlich bei seiner Mannschaft kritisierte: „Wir haben zu wenig investiert und haben Ottfingen dadurch stark gemacht, dass wir nach dem 1:0 nicht gallig auf den zweiten Treffer waren."
Zufriedener war SVO-Trainer Ottmar Griffel, der Lob an seine Spieler aussprach: „Das war eine ordentliche Leistung. Die Jungs haben sich gut geschlagen." Doch was ist der eine Punkt bei nun schon sieben Zählern Rückstand auf Wenden wert? Griffel: „Wir können mit dem Punkt genauso leben wie Niederschelden. Wir bleiben damit dran."
Es wäre allerdings auch ein Sieg für Ottfingen drin gewesen. Besonders dann, wenn Andreas Weber oder Christian Griffel eine der Chancen in der Anfangsphase genutzt hätten. Stattdessen lag der SVO am Ende der danach ausgeglichenen ersten Halbzeit unglücklich hinten. Kay Dreyße hatte für Niederschelden in der 44. Minute per Elfmeter nach Handspiel von Alexander Kofler getroffen.
Allerdings erst im Nachschuss, denn Michael Alterauge im Ottfinger Tor hatte zunächst abwehren können. Bis dahin hatte Alterauge, der eigentlich als „Nummer vier" in die Saison gegangen war und nach dem Ausfall der Stammkräfte zum Zuge kam, nicht allzu viel zu tun, denn gefährliche Szenen des SuS waren absolute Mangelware.
Nach der Pause drängte Ottfingen, ohne dabei viele Chancen zu erspielen. Niederschelden versuchte die Führung zu verwalten, zumal der SVO nicht den Fehler machte, den Tabellenzweiten zu Kontern einzuladen. Im Gegenteil: ein Konter brachte den laut umjubelten Ausgleich für die Sauerländer. Einen langen Ball von hinten leitete der eingewechselte Alexander Klose weiter, Christian Griffel zog ab und SuS-Verteidiger Marcel Tolzin fälschte den Ball unglücklich ins eigene Netz ab (75.).

Foto und Textquelle: www.expressi.de (Dank an Florian Runte)

16.10.2011 - SuS Niederschelden - Sportfreunde Birkelbach - 7:2 (1:0)

An der Spitze der Fußball-Bezirksliga marschiert der SuS Niederschelden im Schatten des VSV Wenden den Verfolgern so langsam davon. Nach dem eindrucksvollen 7:2 gegen die Sportfreunde Birkelbach ist die Lücke zu Platz drei schon vier Punkte groß, zum VSV bleibt der Rückstand wie schon seit fünf Wochen unverändert bei einem Zähler. Interessant wird es aber nächstes Wochenende, wenn der VSV nach Freudenberg und Niederschelden nach Ottfingen muss.

Ordentlich warm geschossen haben sich die Schelder jedenfalls für den Sturm auf den Siepen. Die Birkelbacher, die durch den blank vor Tin Böcher auftauchenden Gerrit Blecher die große Chance zur Führung hatten, wurden im Schnellverfahren besiegt. Nachdem Trainer-Neffe Dennis Noll in der 44. Minute den Bann gebrochen hatte, legte der SuS innerhalb von sieben Spielminuten drei weitere Tore nach, womit das Spiel natürlich entschieden war.

Dennis Zeppenfeld (46.), Dennis Noll (48.) und Markus Keuchel (50.) trugen zu dieser Erhöhung des Zwischenstands bei. Erneut Zeppenfeld erhöhte in der 68. Minute auf 5:0. Nachdem Heiko Rothenpieler zwischenzeitlich per Foulelfmeter verkürzt hatten (70.), trugen sich auch Dennis Hees (76.) und Marcel Tolzin (85.) noch auf dem Spielberichtsbogen ein. Das zweite Birkelbacher Ehrentor erzielte Philipp Höse in der 88. Minute.

Es war schlichtweg ein Klassenunterschied zu erkennen am Rosengarten. „Es ging 90 Minuten auf ein Tor, wobei wir ein sehr schnelles Kombinationsspiel gezeigt haben. So langsam kommen wir dahin, wo wir hinwollen", berichtete SuS-Betreur Thorsten Wolber in Vertretung von „Fanja" Noll. Gefallen hatte ihm besonders auch das Spiel über außen. Vier der sieben SuS-Treffer waren per Kopf nach Flanken erzielt worden.

Textquelle: www.expressi.de (Florian Runte)

09.10.2011 - FC Möllmicke - SuS Niederschelden - 1:3 (0:0)

Der SuS Niederschelden hält an der Spitze der Fußball-Bezirksliga weiter mit dem VSV Wenden Schritt. Dank eines 3:1-Erfolgs beim FC Möllmicke bleibt die Rosengarten-Elf dem Tabellenführer mit nur einem Punkt Rückstand im Nacken.

Am Wendener Schul- und Kulturzentrum herrschte zwar erst spät Klarheit über den Sieg, doch an der Verdientheit des siebten Schelder Sieges im achten Spiel war nicht zu rütteln.

„Das Ergebnis geht im Endeffekt in Ordnung. Wir haben ganz gut mitgehalten. Die erste Halbzeit war komplett ausgeglichen, da war Niederschelden ohne gravierende Chancen", berichtete FCM-Betreuer Marcel Schneider. Klare Torchancen gab es auf beiden Seite nicht, was sich aber in der zweiten Halbzeit änderte.

„Ein dämlicher Elfmeter", so Schneider, brachte den SuS auf die Siegerstraße. Durch das Fehlverhalten seiner Vorderleute zum Foul gezwungen verursachte diesen Sportfreunde-Torwart Jens Halbe gegen Anouar Jemili. Gegen den Strafstoß von Kay Dreyße war er dann machtlos.

Mit einem „Tunnel" gegen den Torwart erhöhte Jemili in der 74. Minute auf 2:0 für Niederschelden, doch keine halbe Minute nach dem folgenden Anstoß war das Spiel wieder spannend. Der eingewechselte Michael Bienenda hatte nämlich nach Zuspiel von Thomas Alfes auf 1:2 verkürzt.

Markus Keuchel nach Pass von Dennis Zeppenfeld erlöste mit einem Kontertor in der 85. Minute die mitgereisten Niederscheldener aber von allen Sorgen.

„Wir hatten sicher 95 Prozent Ballbesitz und haben hochverdient gewonnen", so SuS-Trainer Gerhard Noll, der sich über die Konstanz seiner Mannschaft freut: „Auch diese wichtigen Punkte muss man erst mal holen. Sieben von acht Spielen gewonnen, das ist in Ordnung."

Kritik gab es aber auch, da gemessen an der Feldüberlegenheit zu wenige Chancen heraussprangen. Noll: „Wir waren nicht gallig genug, früh die Tore zu schießen. In den gefährlichen Räumen waren wir nicht präsent."

Textquelle: www.expressi.de (Florian Runte)

02.10.2011 - SuS Niederschelden - 1. FC Kaan-Marienborn II - 3:1 (0:1)

Der SuS Niederschelden bleibt dran in der Fußball-Bezirksliga. Im Siegener Stadtduell gegen den1. FC Kaan-Marienborn II behielt die Rosengarten-Elf mit 3:1 die Oberhand. „Verdient gewonnen", freute sich Gerhard „Fanja" Noll über den Sieg gegen die Reserve seines Ex-Klubs. Nach seinem Geschmack hätte es allerdings weniger nervenaufreibend sein können. Erst in der Endphase entschied Niederschelden das Spiel für sich.

Die Weichen früh auf Sieg zu stellen versäumte der SuS bei zwei Großchancen von Dennis Hees (1.) und Anouar Jemili (3.), die beide an Kaans Keeper Oktay Düzgün scheiterten. Der hatte eine Abwehr vor sich, die von Thomas Brühl und Andree Richstein aus der spielfreien ersten Mannschaft verstärkt wurde.

Niederschelden tat sich nach dem furiosen Start schwer gegen die Käner Defensive und legte sich in der 22. Minute auch noch selbst ein Ei ins Nest. Nach einem langen Einwurf von Kaan-Marienborn haperte es im Verständnis zwischen Nico Kraft und Torwart Tin Böcher - vom Kopf des Verteidigers landete der Ball im eigenen Netz.

„Wir haben in der ersten Halbzeit wirklich ein gutes Spiel gemacht. Wir hatten auch gute Konterchancen, aber leider haben wir nicht konsequent genug den letzten Pass gespielt", bedauerte Kaans Trainer Andreas Maier. „Zu tief gestanden", ergänzte er, habe seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit.

Nun spielte eigentlich nur noch der SuS, der durch eine starke Einzelaktion von Anouar Jemili in der 62. Minute ausgleichen konnte. Vor dem Abschluss hatte Jemili drei Spieler auf der Grundlinie ausgedribbelt. Eine 35-Meter-Fackel des eingewechselten Thomas Czornik brachte Niederschelden in der 83. Minute in Führung.

Dennis Zeppenfeld machte in der 88. Minute nach Konter und Vorlage von Hees den Sack zu. Bitter für Kaan: Zwischen den späten Toren der Gastgeber hätte es eigentlich einen Strafstoß geben müssen, doch die Pfeife von Felix Grünewald aus Olpe blieb stumm.

Textquelle: www.expressi.de (Florian Runte)

25.09.2011 - SV Fortuna Freudenberg - SuS Niederschelden - 0:3 (0:1)

Der SuS Niederschelden bleibt in der Fußball-Bezirksliga oben dran. Beim 3:0 bei Fortuna Freudenberg hatte die klar bessere Mannschaft die Oberhand behalten. Im sechsten Spiel feierte die Mannschaft von Gerhard „Fanja" Noll den fünften Sieg und bleibt damit einen Zähler hinter dem ebenfalls siegreichen VSV Wenden.

In der ersten Halbzeit, in der Noll auf ein Chancenverhältnis von 5:3 für sein Team kam, ging es noch einigermaßen ausgeglichen zu. Während die Flecker durch Möglichkeiten von Timo Wüst und zweimal Dennis Dreisbach zur Führung hätte kommen können, hatte bei Niederschelden Dennis Zeppenfeld zweimal Pech bei den besten Möglichkeiten. In der 44. Minute leitete der Stürmer aber das Führungstor seiner Mannschaft ein, als er Dennis Hees schickte, der den Ball an Sascha Hoffmann vorbei zur Führung ins Netz legte.

In der zweiten Halbzeit konnte der SuS dann „diverse Einzelfehler", wie Freudenberg Trainer Andreas Waffenschmidt berichtete, zu weiteren Angriffen und Toren nutzen. In der 68. Minute war es Markus Keuchel, der sich über halblinks durchsetzte und den Ball unhaltbar zum 2:0 im Tor versenkte. Als Lukas Faak vier Minuten später auf Dennis Hees passte und der mutterseelenallein zum 3:0 einschieben konnte, war die Partie natürlich entschieden.

„Entscheidend war, dass uns in der zweiten Halbzeit die Durchschlagskraft gefehlt hat, um Niederschelden wirklich zu bedrängen. Die haben es clever runtergespielt und hätten, glaube ich, noch zulegen können, wenn wir sie dazu gezwungen hätten", so Waffenschmidt weiter, dessen Team sich mit bislang erst fünf Punkten erstmal in der unteren Tabellenhälfte „festgesetzt" hat.

Anders als bei anderen bisher errungenen Siegen hatten SuS-Trainer Gerhard Noll heute wenig auszusetzen: „Ich hätte mir ein früheres 2:0 gewünscht. Insgesamt war es hochverdient. Wir haben aus meiner Sicht heute vieles richtig gemacht."

Textquelle: www.expressi.de (Florian Runte)

17.09.2011 - SuS Niederschelden - TuS Wilnsdorf-Wilgersdorf - 1:0 (1:0)

SuS 1M - TuS Wilnsdorf-Wilgersdorf

Ohne Glanz, aber mit einem Sieg, hat sich der SuS Niederschelden nach dem verlorenen Spitzenspiel in der Fußball-Bezirksliga zurückgemeldet. Mit 1:0 gewann die Rosengarten-Elf am Samstagabend ihr Heimspiel gegen den TuS Wilnsdorf/Wilgersdorf und kam damit wieder bis auf einen Punkt an den Tabellenführer aus Wenden heran. Das goldene Tor erzielte Kay Dreyße in der 39. Minute.

Die Gäste rührten wie erwartet Beton an. Nicht ganz erwartungsgemäß war, dass Niederschelden damit große Probleme hatte. Trotz technischer Überlegenheit konnte sich die Noll-Elf in der ersten halben Stunde keine nennenswerte Möglichkeit erspielen.

„Wir haben uns von der passiven Spielweise des Gegners anstecken lassen, da war zu wenig Bewegung drin", erkannte SuS-Kapitän Sven-Jörg Bleck, der nach seiner Verletzung wieder ins Team gerückt war. Als Konsequenz des Wenden-Spiels erhielten auch Dennis Noll und Markus Keuchel einen Platz in der Startelf, während Thomas Czornik und Dennis Zeppenfeld zunächst draußen blieben.

Gegen Ende der ersten Hälfte kam dann doch etwas mehr Zug ins Spiel der Schelder, die dafür prompt mit der Führung in der 39. Minute belohnt wurden. Nach einer Flanke von Michel Schöler kam Dreyße am langen Pfosten zum Kopfball und traf - wie von TuS-Trainer Frank Thomas befürchtet: „Die meiste Angst hatte ich vor hohen Bällen, weil es ohne unseren Stammtorwart an der Abstimmung hapert." Für den rotgesperrten Daniel Klein stand wie schon vergangenen Sonntag Jan Brandt zwischen den Pfosten, der eigentlich gelernter Feldspieler ist.

Niederschelden verpasste es nachzulegen und musste deshalb bis zum Schluss zittern. Im Anschluss an das Führungstor verpasste Keuchel das zweite Tor, nach der Halbzeit konnte ein Wilnsdorfer Spieler einen Kopfball nach einer Dreyße-Hereingabe auf der Linie klären. Der TuS allerdings konnte aus dem etwas enttäuschenden Auftritt des Favoriten kein Kapital schlagen.

Vor der Halbzeit gab er nur Distanzschüsse ab, danach war er nur bei Standards gefährlich. Christian Jung war mit zwei Freistößen nah dran, seinem Ex-Verein richtig weh zu tun. Den ersten fischte Tin Böcher aus dem unteren Torwinkel (59.). Beim zweiten wäre der Torwart zwar geschlagen gewesen, doch da zappelte das Netz nur von außen (75.). In den letzten Minuten warf Wilnsdorf/Wilgersdorf alles nach vorne, aber die SuS-Defensive stand sicher und hatte vor allem die Lufthoheit.

„Das war in Ordnung von uns. Wir haben uns gut verkauft und die kämpferische Leistung war wieder top von uns", war Frank Thomas trotz der Niederlage nicht unzufrieden. Umgekehrt war sein Gegenüber „Fanja" Noll trotz Sieg nicht begeistert: „Das Positivste sind noch die drei Punkte. Aber Fußball stelle ich mir ganz anders vor. Wir sind weit weg von dem, was wir spielen können und schon gespielt haben. Wir werden nun mal wieder die Arbeit ohne Ball in den Vordergrund stellen müssen."

Foto: SuS  / Textquelle: www.expressi.de (Florian Runte)

11.09.2011 - VSV Wenden - SuS Niederschelden - 3:1 (1:1)

Am Ende eines spannenden Spiels machten die Kicker des VSV Wenden mit ihren Fans „die Welle", der Spieler des Tages Doppeltorschütze Armend Sulaj wurde auf den Schultern getragen und es hallte lautstark „Spitzenreiter, Spitzenreiter" über den Schönauer Sportplatz. Zuvor hatten sich beide Mannschaften im absoluten Topspiel einen intensiven Schlagabtausch über 90 Minuten geliefert.

Den besseren Start erwischten die Wendener, die früh durch einen Treffer von Marcel Walker in Führung gingen und durch Timo Halbe kurz darauf nur den Innenpfosten trafen. „Danach sind wir aber gut zurück gekommen und hatten das Spiel dann auf unserer Seite", sagte Niederscheldens Trainer Gerhard „Fanja" Noll. So kamen die Gäste nach einem von Kevin Brockmeyer verursachten und von Dennis Zeppenfeld verwandelten Foulelfmeter auch zum Ausgleich. „Der Ausgleich war auf jeden Fall verdient und der Strafstoß auch berechtigt", sagte VSVTrainer Thomas Hütte, auch wenn viele der Zuschauer eine Abseitsstellung in dieser Szene monierten.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte hatte der SuS Niederschelden zunächst leichte Vorteile und auch mehrere Chancen zum Führungstreffer. „Wir hatten bestimmt drei oder vier hochkarätige Möglichkeiten, wobei Wendens Torwart Björn Horn auch überragend gehalten hat", so Noll, der 20 Minuten vor dem Ende die Schlüsselszene des Spiels sah, obwohl er Anouar Jemili eigentlich auswechseln wollte. Doch bevor er dazu kam, foulte der bereits verwarnte Jemili Thomas Hütte im Mittelfeld, die Folge war die „Ampelkarte". Wenden, das seit der Einwechslung von Spielertrainer Hütte ohnehin besser ins Spiel gekommen war, hatte nun Oberwasser und wollte unbedingt den Siegtreffer. Zunächst brannte es in der 83. Minute lichterloh im SuS-Strafraum, nachdem Walker von der linken Seite in die Mitte gepasst hatte und sich ein Gestochere um den Ball entwickelt hatte. Am Ende konnten die Gäste den Ball klären. Dann folgte aber die 88. Minute: Der eingangs erwähnte und kurz zuvor eingewechselte Armend Sulaj setzte sich im Sechzehner gegen gleich zwei Spieler durch und traf mit der „Pike" ins lange Eck zum 2:1. In der Nachspielzeit passte dann Hütte eine Ecke flach vor das Gehäuse, zunächst scheiterte Sulaj zwei Mal, sein dritter Versuch war eigentlich auch verunglückt, senkte sich dann aber doch noch zum 3:1 in die Maschen.

Es folgte frenetischer Jubel und am Ende gab es vom Trainer auch ein Extralob für den zweifachen Torschützen: „Er arbeitet im Training sehr hart, hat durch seine Schule aber eine berufliche Doppelbelastung, das merkt man manchmal schon. Jedenfalls ist Armend ein Joker, den sich jeder Trainer wünscht und er hat heute seine Sache wieder super gemacht. Insgesamt haben wir heute gesehen, dass wir auf jeden fall oben mitspielen können."

„Fanja" Noll bemängelte dagegen nach dem Spiel, dass seine Mannschaft bei den Chancen einfach „nicht gallig genug" gewesen sei und zu zögerlich agiert habe, trotzdem wäre ein Remis nicht unverdient gewesen. Jedenfalls sei die Meisterschaft auf keinen Fall entschieden: „Es ist aber auch klar, dass Wenden jetzt erst einmal oben ist und wir den Anschluss halten müssen. Wir werden uns aber verbessern und weiter oben mitspielen."

Textquelle: Siegener Zeitung

04.09.2011 - SuS Niederschelden - FC Hilchenbach - 4:1 (3:0)

SuS 1M - FC Hilchenbach

Bezirksliga-Spitzenreiter SuS Niederschelden gab sich am dritten Spieltag weiter nicht die geringste Blöße, besiegte den FC Hilchenbach mit 4:1 und scheint gerüstet für den ersten „Hit", der die Fußballer von Gerhard „Fanja" Noll am kommenden Sonntag zum Verfolger VSV Wenden führt.
Zum Sieg über Hilchenbach gibt es im Grunde nicht viel zu schreiben. Niederschelden legte von Beginn an ein hohes Tempo vor, agierte mit hoher Zielstrebigkeit und vor allem gnadenlos effektiv in der Chancenverwertung. Nach 24 Minuten war das Spiel im Grunde genommen gelaufen.
Anouar Jemili hatte den SuS in der 13. Minute nach einem schönen Solo in Führung geschossen, ehe Sven-Jörg Bleck fünf Minuten später auf 2:0 erhöhte, indem er nach einem Einwurf in Ballbesitz kam und diesen ins Tor schlenzte. In der 24 Minute musste Bleck allerdings nach einem Foul verletzt ausscheiden, für ihn kam Stefan Münchow ins Spiel. Da das Foul im Strafraum passierte, konnte Dennis Zeppenfeld den Frust über den Verlust des Kapitäns wenigstens noch mit dem 3:0 per Foulelfmeter dämpfen.
Nach dem 3:0 schaltete Niederschelden einen Gang zurück, wodurch Hilchenbach mehr aufkam und sich einige Chancen erarbeitete. Im Abschluss waren die Nordsiegerländer allerdings nicht so sicher wie der Gegner, so dass erst in der 78. Minute Fidan Kameroli auf 3:1 verkürzte. Fünf Minuten später stellte Dennis Hees nach Vorlage von Florian Schulz den alten Abstand wieder her.

Foto: SuS / Textquelle: www.expressi.de (Florian Runte)

28.08.2011 - SG Hickengrund - SuS Niederschelden - 0:6 (0:2)

SuS 1M - SG Hickengrund (Foto: Expressi.de)Der SuS Niederschelden lässt keinen Zweifel an seinen Ambitionen und seiner neuen Stärke. Mit einem 6:0 fügte der Titelaspirant der SG Hickengrund die schlimmste Niederlage seit Jahren zu - und das auch noch auf deren eigenem Platz.
„Es hört sich schlimm an und wir finden es auch schlimm. Aber am Dienstag machen wir den Schwamm drüber. Das wird uns nicht umwerfen", versprach Hickengrunds Trainer Markus Urner. Sein Team wurde Opfer einer spielfreudigen Niederscheldener Mannschaft, die ihre Tore aus dem Kombinationsspiel erzielte, meist über die Flügel vorbereitet. Dennis Hees eröffnete und schloss den Torreigen (10., 33., 86.), zwischendurch trafen Anouar Jemili (59.), Marcel Tolzin (60.) und Lukas Faak (75.). Dennis Zeppenfeld und Anouar Jemili taten sich zudem mit jeweils zwei Vorlagen hervor.
SuS-Trainer Gerhard Noll wäre nicht „Fanja", wenn er trotz des hohen Sieges und der Übernahme der Tabellenführung nicht doch ein Haar in der Suppe gefunden hätte. „Nach dem 2:0 zur Pause waren wir kurz nach der Halbzeit etwas schläfrig, so wie gegen Rüblinghausen schon", so Noll, der diesbezüglich aber eine Verbesserung feststellte: „Heute haben wir aber schon nach acht Minuten wieder angezogen."
In diesen acht Minuten hätte die SG Hickengrund das Spiel allerdings wieder spannend machen können. „Wir hatten in der ersten Halbzeit zu viel Respekt und haben uns dann vorgenommen, das Visier hochzumachen", so Urner, dessen Team aus seinen Drangminuten aber keinen Profit schlagen konnte. Pech: ein Freistoß von Tim Freund krachte gegen die Latte. Und selbst als die himmelblauen Spieler beim Stand von 0:4 einen Elfmeter zugesprochen bekamen, hielt SuS-Torwart Tin Böcher diesen gegen Tim Freund. Eher wäre wohl die schwere Eiche hinterm Tor umgefallen, als das die Urner-Elf ein Tor erzielt hätte.

Foto und Textquelle: www.expressi.de

24.08.2011 - Kreispokal 1. Runde
SuS Niederschelden - 1. FC Kaan-Marienborn - 0:2 (0:1)

SuS 1M - Kaan-Marienborn (Foto: Klaus Derfurt)Der erwartet packende Pokalfight des Bezirksligisten SuS Niederschelden gegen den Westfalenligisten 1. FC Kaan-Marienborn ist am Rosengarten ausgeblieben. Beim 2:0 (1:0)-Erfolg der Käner im Duell des Team von Ex-Trainer Gerhard "Fanja" Noll gegen das seines Nachfolgers Jörg Rokitte zeigte der SuS zu wenig Biss.
Die keineswegs souveränen Gäste kamen zu leicht zu ihren Treffern, während auf der Gegenseite kräftig mitgeholfen wurde. Ihre zwei guten Tormöglicheiten vergaben die Schelder. Dennis Zeppenfeld besaß nach 17 Minuten die erste, als er nach flachem Pass an den Elfmeterpunkt den Ball nicht richtig traf, er aber noch einen zweiten Versuch starten durfte, der ebenso kläglich endete.
Fällt hier das Führungstor für den SuS, die verunsicherten Käner wären gewiss in Schwierigkeiten geraten. "Es war nicht so einfach für uns, den Hebel nach dem verkorksten Sonntag umzulegen. Insofern bin ich froh, dass wie hier gewonnen haben und jetzt mehr als eine Woche Zeit ist bis zum nächsten Spiel", so FCK-Coach Rokitte.
"Vielleicht hätten wir die Käner ja ärgern können, wenn wir in Führung gehen", trauerte Noll der vergebenen Zeppenfeld-Chance nach. In der eher schwachen ersten Halbzeit, in der allzu statische Käner der Partie keinen Stempel aufdrücken konnten, schaffte Abwehrspieler Thomas Grynia nach 40 Minuten den glücklichen Führungstreffer.
Im Mittelfeld hatte sich der SuS einen unnötigen Ballverlust geleistet, in der Abwehr tat sich das Loch auf, das Grynia nutzte.
Nach der Pause wurde das Spiel des FCK etwas besser, ohne überzeugend zu wirken. Das 2:0 durch Christopher Thomassen wurde zudem durch einen Fehler von Keeper Tin Böcher begünstigt, der einen 18-Meter-Schuss von Thomas Klöckner nach vorne, genau in den Fuß von Thomassen, abprallen ließ.
Die Schelder, die versuchten spielerisch mitzuhalten, waren in der 76. Minute dem Anschlusstreffer nahe, als der in der Pause eingewechselte Dennis Hees "blank" am Elfmeterpunkt von Serkan Kocak angespielt wurde, den Ball aber über die Querlatte drosch.
Das war's dann für den SuS, der vor 250 Zuschauern keinen rechten Zugang zum Spiel fand, nach dem zweiten Gegentor etwas Glück hatte, dass Florian Friedrichs zwei gute Chancen zum Ausbau der Käner Führung nicht zu nutzen vermochte.

SuS Niederschelden - 1. FC Kaan-Marienborn 0:2 (0:1).

Niederschelden: Böcher, Faak, Tolzin, Kraft, Meyer (46. Schöler), Bleck, Münchow, Jemili (74. Kocak), Dreyße, Keuchel (46. Hees), Zeppenfeld.

Kaan-Marienborn: Koch, Reineck (80.Waginzik), Bäcker, Grynia, Richstein, Schlemper, Klöckner (76. Durdu), Trilling, Kügler, Jung, Thomassen (64. Friedrichs).

Schiedsrichter: Sahm (Burbach).

Tore: 0:1 Grynia (40.), 0:2 Thomassen (56.).

Zuschauer: 250.

Foto und Textquelle: www.expressi.de

19.08.2011 - SuS Niederschelden - VfR Rüblinghausen - 3:1 (2:0)

SuS 1M - VfR Rüblinghausen

Der Start in die Bezirksliga-Saison ging ohne Überraschung über die Bühne. Titelanwärter SuS Niederschelden setzte sich erwartungsgemäß gegen den VfR Rüblinghausen durch. 3:1 (2:0) stand es am Ende vor 200 Zuschauern - ein leistungsgerechtes Ergebnis.

Zu Beginn lief alles wie von vielen prophezeit. Niederschelden machte das Spiel, Rüblinghausen mauerte. „Die erste Halbzeit haben wir viel zu ängstlich gespielt", bedauerte VfR-Trainer Werner Heuel, dass seine Mannschaft dem Favoriten das Mittelfeld fast komplett überließ.
Die Sauerländer verteidigten im Grunde recht ordentlich und mit der nötigen Aggressivität, sodass die SuS-Stürmer Dennis Zeppenfeld und Dennis Hees im Angriffszentrum fest an der Kette lagen. Anfälliger waren die Gäste über außen, wo Michel Schöler auf der linken sowie Anouar Jemili auf der rechten Scheldener Angriffsseite immer mal wieder durchbrachen. Die beiden Flügelspieler bereiteten so auch die 2:0-Pausenführung vor.
Vor dem 1:0 hatte Rüblinghausen eine Schöler-Hereingabe nach vorn abgewehrt, wo Marcel Tolzin aus gut 20 Metern abzog und genau ins Toreck traf (27.). Mitnichten ein Zufall, denn der Innenverteidiger schaltete sich immer wieder in die Angriffe mit ein und erhöhte so den Druck - auch hinten agierte Tolzin fast tadellos.
Auch das zweite Tor erzielte ein Ex-Rothemühler: Sven-Jörg Bleck entwischte im Strafraum den Verteidigern und köpfte am Fünfer einen lang aus dem Halbfeld geschlagenen Jemili-Freistoß zum Pausenstand ein - auch VfR-Keeper Simon Ohm machte dabei keine glückliche Figur (40.). Kontrolliert hatte Niederschelden den Ball laufen lassen und die Angriffe schienen durchdacht - das sah schon recht ordentlich aus bei den Gastgebern.

Nach dem Seitenwechsel jedoch ließ die Noll-Elf die Zügel zum Ärger ihres Trainers schleifen. Rüblinghausen nahm die Einladung, ins Spiel zurückzukommen, an, wobei der eingewechselte Fesih Inal für eine Menge Wirbel sorgte. Erst verpasste er selbst nur knapp (53.), dann scheiterte Mentor Hajdari nach seiner Vorlage im Eins gegen Eins an Tin Böcher (55.).
Kurz nachdem Thomas Czornik auf der Gegenseite die Vorentscheidung verpasst hatte, verkürzte Rüblinghausens Neuzugang Alexander Ziegeweidt nach Inal-Vorlage auf 2:1 (64.). Ein Warnschuss, den die SuS-Spieler verstanden - sie ließen danach nur noch einen gefährlichen Schuss von Johannes Burghaus zu, der aber knapp über die Latte strich (83.). Als Hees, noch ein Neuzugang, in der 89. Minute nach Hereingabe des eingewechselten Markus Keuchel das 3:1 markierte, war die Partie entschieden.

SuS-Trainer Gerhard „Fanja" Noll war logischerweise glücklich nach dem Spiel: „Mit dem Spiel und dem Ergebnis in der ersten Halbzeit bin ich zufrieden. Danach hat das Laufspiel nicht mehr gestimmt und wir haben es uns selbst schwer gemacht. Aber das ist nach so einer Führung normal, das steckt einfach im Fußballer drin."

Foto: SuS / Textquelle: www.expressi.de

10.07.2011 - Aufbruchstimmung am Schelder Rosengarten

Aufbruchstimmung am Schelder Rosengarten

Neue und viele "neue Alte" am Rosengarten bei der Saisoneröffnung des SuS Niederschelden. Es stehen (v.l.) der zweite Vorsitzende Peter Gesell, Vatro-Mitarbeiter Michael Görg, Sven-Jörg Bleck, Kay Dreysse, Dennis Zeppenfeld, Dennis Hees, Markus Keuchel, Trainer Gerhard "Fanja" Noll und Co-Trainer Andreas Bader. Vorn hocken (v.l.): Sascha Nies, Florian Schulz, Tobias Hauptmann, Marcel Tolzin und Hendrik Meyer.

Der SuS Niederschelden beschreitet neue Wege - offensiv und publikumswirksam. Am Rosengarten moderierte Vorstandsmitglied Günter Nöll den Saisonauftakt des Fußball-Bezirksligisten. Vorstellung der neuen Spieler, Ausblicke auf die Saison, Ziele. Fußball gespielt wurde auch. Gegen den Rheinlandligisten SpVg. Burgbrohl wurde 1:0 (0:0) gewonnen.
Zu Wort kamen alle Neuzugänge des SuS, gut 200 Gäste rund um die neu gestaltete Klub-Gastronomie hörten bei Bierchen und frisch Gegrilltem aufmerksam zu, Und da kamen eine ganze Reihe an Leuten zu Wort. Kay Dreysse, Dennis Hees, Florian Schulz, Markus Keuchel - alle waren sie schon mal da. Haben zwischendurch mal bei anderen Klubs gekickt und kommen jetzt "back to the roots".
Sven-Jörg Bleck will es mit Routine richten, Dennis Zeppenfeld möchte Tore sprechen lassen. Marcel Tolzin, der frühere Rothemühler, will "noch einiges dazu lernen..." Aus der Nachbarschaft, von der SG Mudersbach-Brachbach, kommt Keeper Tobias Hauptmann.
Und der Trainer, Gerhard "Fanja" Noll, fiebert dem Saisonstart am 21. August natürlich auch schon entgegen. "Ich kann die Meisterschaft natürlich nicht versprechen, aber ich garantiere, dass wir oben eine Rolle spielen werden."
Der zweite Vorsitzende Peter Gesell hat den "neuen Geist" am Rosengarten geweckt. Hat investiert, "um", wie er sagt, "den Traditionsverein wieder in die Landesliga zu führen". Er ist so eine Art Manager oder auch Sportdirektor geworden. "Wenn man es denn so nennen will...", meint er.
Neben den Etablierten und Erfahrenen hatte "Fanja" Noll beim Auftakt ein Duo aus der A-Jugend an Bord. Sascha Nies und Hendrik Meyer stehen auf dem Sprung. "Wir haben 17 Feldspieler im Kader", rechnen der Trainer nach, "dazu drei Torhüter. Wir sind gut aufgestellt." Sommerlich ging es zu auf dem Rosengarten-Sportplatz. Moderator Günter Nöll, mit Mikrofon und Hut, unterhält sich hier mit Dennis Hees.
Ein neuen Sponsoren-Partner präsentiert man obendrein. Die Firma Vatro unterstützt den SuS. Übrigens genauso, wie den Gast am Sonntag am Rosengarten, die SpVg. Burgbrohl. Vatro-Mitarbeiter Michael Görg war präsent, als es an die Vorstellung des "neuen SuS" ging. "Wir wollen mithelfen, dass die Ziele sich hier verwirklichen lassen", so Görg.
Allein der Eindruck, wie die Sache am Sonntag anlief, bestärkt, dass die Bemühungen am Schelder Rosengarten Hand und Fuß haben, dass wieder etwas bewegt wird. Und ja, einen Sieg gab es zum Auftakt auch. 1:0 (0:0) hieß es nach 90 Minuten. Der Ex-Salchendorfer Dennis Hees hat getroffen.
"So ein Spiel nach einer Trainingseinheit habe ich eigentlich nicht so gern", meint "Fanja" Noll noch. "Aber heute haben wir da mal eine Ausnahme gemacht." Er krempelt die Ärmel hoch, packt es an - bei seiner "alten Liebe" SuS. Auf dass wieder etwas blühe am Rosengarten. (hgm)

Foto- und Textquelle: www.expressi.de

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