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Im Leitbild des SuS Niederschelden heißt es unter anderem: „Die sportliche Zukunft unseres Vereins basiert auf der erfolgreichen Ausbildung der Nachwuchsspieler in der eigenen Jugendabteilung". Ist dieses Leitbild, welches als Vorgabe für viele organisatorischen und strukturellen Maßnahmen in unserem Verein die Geschicke im SuS heute und in der Zukunft lenken soll, überhaupt noch zeitgemäß? Diese Frage habe ich mir im Laufe der vergangenen Saison immer wieder gestellt, obwohl ich selbst als Mitverfasser dieses Leitbildes versucht habe, den Stellenwert unseres Jugendarbeit „in´s richtige Licht zu rücken". Haben wir als Verein mit ca. 650 Mitgliedern überhaupt die Möglichkeit, mehr oder weniger ausschließlich über eine gute Jugendarbeit den sportlichen Erfolg des SuS Niederschelden zu sichern? Ich gebe zu, dass ein großes Maß an Skepsis angebracht ist. Immer wieder winkt der ein oder andere Sponsor eines Vereins (wenn nicht der Verein selbst) ohne Fundamente einer eigenen Jugendarbeit mit dem ein oder anderen „Scheinchen" oder mit nebulösen Versprechungen und irritiert und verunsichert den ein oder anderen hoffnungsvollen Nachwuchsspieler zwischen 18 und 22 Jahren. Viele, ohnehin mit einem mehr als gesunden Maß an Selbsteinschätzung gesegnete Hoffnungsträger, lassen sich darüber hinaus von vermeintlichen Perspektiven blenden und verlassen das „SuS-Schiff" bereits am Anfang ihrer Senioren-Karriere. Oder sind es doch nur ausschließlich sportlich reizvolle Aussichten, die den ein oder anderen zum Wechsel veranlassen? Zählen dabei bisherige Anstrengungen des Vereins, ein familiäres Umfeld und eine seriöse Vereinsführung überhaupt noch etwas? Auch hier bin ich skeptisch! Macht es denn dann überhaupt noch Sinn, sich auch in der kommenden Saison wieder darum zu bemühen, dass 14-15 Junioren- bzw. Juniorinnenmannschaften 2-3mal pro Woche unter kompetenter und engagierter Anleitung trainieren und mindestes einmal pro Woche dem geregelten Spielbetrieb nachgehen können? Vermittelt der Fußball als Mannschaftssport eigentlich immer noch die gesellschaftlichen Werte , die auch im Alltag wesentliche Faktoren in der Gesellschaft darstellen (sollen). Oder gewinnen Eigennutz, Engstirnigkeit, persönliche Empfindlichkeiten und Unverbindlichkeit auch in unserem SuS Niederschelden weiter an Ausmaß? Viele offene Fragen, die erst in den nächsten Jahre Antworten erhalten werden. Hoffentlich die Richtigen! Denn wie heißt es weiter in den SuS-Leitlinien: „Die Jugend im SuS Niederschelden bildet das sportliche Kapital der Zukunft ! Hoffen wir´s !
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